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Kommunale Wärmeplanung – neue Pflichten, aber auch Chancen für unsere Städte und Gemeinden

  • Alexander Bächer Alexander Bächer

Die Energiewende – und besonders die Wärmewende – stellt nicht nur die privaten und gewerblichen Eigentümer von Gebäuden vor große Herausforderungen. Auch die Städte und Gemeinden mit eigenen Liegenschaften, der Vorreiterrolle im Klimaschutz und der gesellschaftlichen Verantwortung für die nachhaltige Planung der städtebaulichen Entwicklung, haben Chancen und Pflichten auf dem Weg zum klimaneutralen Gebäudebestand.

Wärmenetze sind häufig der Kern einer Wärmeplanung, aber auch dezentrale Versorgungslösungen können das Ergebnis einer strukturierten Analyse sein. Wichtig ist die Erarbeitung eines auch unter sozialen und wirtschaftlichen Aspekten nachhaltigen Zielbildes.

Zentrale Elemente der Wärmeplanung sind die Bestands- und Potenzialanalyse, die Entwicklung von Szenarien für die kommenden Jahrzehnte und daraus die Ableitung von Maßnahmen und Handlungsstrategien.

Im Seminar werden die Grundlagen und die Vorgehensweise einer kommunalen Wärmeplanung erklärt und auf gesetzliche Verpflichtungen sowie mögliche Förderprogramme hingewiesen.

Alexander Bächer ist Dipl. Ing. (FH) der Physikalischen Technik, freiberuflicher Energieberater und für die Förderprogramme von KfW, BAfA etc. als Sachverständiger zugelassen.

Lebensqualität im Alter – eine kommunale Herausforderung

  • Dr. Mathias Abbé Dr. Mathias Abbé

Der Bevölkerungsanteil älterer Menschen wächst weiter. Ihre Erwartungen an Teilhabe- und Mitwirkungsmöglichkeiten einerseits und an Alltagsunterstützung andererseits stellen Gemeinden vor neue Herausforderungen, wenn sie seniorenfreundlich sein wollen, d.h. hohe Lebensqualität im Alter ermöglichen wollen.

Die Merkmale von seniorenfreundlichen Kommunen werden erläutert. Im Detail werden verschiedene altersgerechte Wohnformen vorgestellt und Konzepte zur Schaffung altersgerechten Wohnraums behandelt. Mögliche Ansätze zur Entwicklung eines unterstützenden Wohnumfelds durch bürgerschaftliche Initiativen und durch Quartierskonzepte werden vorgestellt.

Dr. Mathias Abbé ist Dipl. Ing. der Elektrotechnik, promovierte an der Universität Erlangen und arbeitete in verschiedenen Bereichen und Funktionen bei der Siemens AG. Nach seiner Berufstätigkeit engagiert er sich seit 2010 ehrenamtlich für die Verbesserung der Lebensqualität im Alter. Er ist Vorstand der Seniorenhilfegenossenschaft WIR für UNS eG, Seniorenbeauftragter der Gemeinde Heroldsbach und Beirat des Kreisseniorenrings im Landkreis Forchheim.

Nachhaltig Energiekosten sparen durch energetisches Sanieren

  • Alexander Bächer Alexander Bächer

Um die Energiekosten von Bestandsgebäuden zu reduzieren, welche im Wesentlichen durch den Bedarf an Heizwärme verursacht werden, wird häufig als erste und einzige Maßnahme eine Erneuerung der Heizanlage und zunehmend ein Wechsel des Energieträgers vorgenommen. Die Erneuerung einer Heizanlage ist grundsätzlich sinnvoll und ab einem gewissen Anlagenalter auch notwendig bzw. verpflichtend. Die Verbesserung der Effizienz ist aber technisch bedingt begrenzt und somit sind auch die Einsparungen der Energiekosten oft nur gering.

Ein Wechsel des Energieträgers, insbesondere von den fossilen Brennstoffen Öl und Gas auf regenerative Energien wie Umweltwärme mittels Wärmepumpe oder Biomasse (Holz, Holzpellets, etc.) ist ökologisch sinnvoll und reduziert die CO2-Emissionen. Jedoch gleichen sich durch die Nachfrage auch bisher günstige Energieträger an, so dass auch dadurch eine nachhaltige Kosteneinsparung nicht immer wie erwartet eintritt. Die Lösung, um aus der „Spirale“ von stetigen Energiekostensteigerung herauszukommen, ist die Einsparung der verbrauchten Energiemenge. Durch Verbesserung der Dämmwerte der Gebäudehülle sowie der Minderung von Wärmeverlusten durch Undichtigkeiten und Raumlüftung (Wärmerückgewinnung) kann dies nachhaltig erreicht werden. Maßnahmen an der Gebäudehülle sind häufig sehr kostenintensiv und die wirtschaftliche Amortisation relativ lang. Demgegenüber stehen aber auch lange Nutzungsdauern von Gebäuden.

Im Seminar werden die Grundlagen der energetischen Gebäudesanierung vermittelt, die Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen bewertet und die gesetzlichen Vorgaben sowie die Fördermöglichkeiten dargestellt.

Alexander Bächer ist Dipl. Ing. (FH) der Physikalischen Technik, freiberuflicher Energieberater und für die Förderprogramme von KfW, BAfA etc. als Sachverständiger zugelassen.

Neu im Gemeinderat – wie geht es weiter?

  • Harald Kleiber Harald Kleiber

Die erfolgreiche Kandidatur ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer produktiven Mitarbeit im Gemeinderat. Als Neuling scheut man sich vielleicht, alles nachzufragen, was man noch nicht weiß.

Folgende Grundlagenthemen werden behandelt:

  • Der kommunale Aufbau Bayerns und die Ebenen der Kommunalverwaltung
  • Wichtige Grundbegriffe und Definitionen
  • die Organe der Gemeinde, des Landkreises und des Bezirks
  • Stellung der Bürgermeister und der Gemeinderatsmitglieder
  • Aufbau der kommunalen Ebenen und Stellung der Kommunen zueinander
  • Aufgaben und Befugnisse, aber auch Rechte der Gemeindeorgane
  • Besetzung von Ausschüssen und deren Aufgaben
  • Die Geschäftsordnung
  • Grundzüge des Haushaltsrechtes und die Einnahmebeschaffung der Kommunen
  • Besondere kommunale Einrichtungen

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