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Unsere Themen

Unten stehend finden Sie alle Themen, zu denen wir grundsätzlich Seminare anbieten. Diese finden in Absprache mit den Bildungsbeauftragten in den verschiedenen Regierungsbezirken statt. Das BKB ist Veranstalter der Seminare. Interessenten, die sich ein Seminar wünschen, wenden sich bitte an den für ihren Regierungsbezirk zuständigen Bildungsbeauftragten oder an das BKB direkt unter seminare@bkb-bayern.de.

Referent/in

Aufstellung des Haushaltsplans – Haushaltsgrundsätze

  • Kilian Spies Kilian Spies

Das Seminar beinhaltet nicht nur die Besprechung der gesetzlichen Grundlagen aus den Kommunalvorschriften, sondern es sollen auch praxisnahe Anregungen für die Vorbereitung und Aufstellung des Haushaltsplanes gegeben werden. Unter Berücksichtigung der Haushaltsgrundsätze werden Sachfragen erörtert, die der einzelne Stadt-, Markt- und Gemeinderat vor der Entscheidung über das Zahlenwerk wissen sollte.

Kilian Spies, B.A. ist Diplom-Verwaltungswirt und in der übergeordneten kommunalen Verwaltungsebene tätig.

Basis für eine erfolgreiche Mitarbeit in den kommunalen Gremien

  • Johann Grill Johann Grill

Dieses Seminar soll den an der kommunalen Entwicklung interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Grundlagen der kommunalen Selbstverwaltung vermitteln. Natürlich bleibt es den Seminarteilnehmern überlassen sich je nach Interessenlage die Schwerpunkte aus den unten aufgeführten vielfältigen Inhalten auszuwählen. Eine entsprechende Abfrage über die genau zu behandelnden Themen oder spezielle fachliche Fragen wird vor bzw. zu Beginn der Seminars gemacht werden.

Kommunalpolitische bzw. rechtliche Fragen * Selbstverwaltungsrecht * Rechtsstellung (Arten) von Gemeinden * Kommunale Aufgaben und Rechtssetzung (Satzungen und Verordnungen)

Rechte sowie Pflichten der kommunalen Organe mit ihren Mitglieder * Kommunale Organe * Geschäftsgang * Aufsicht und Haftung

Einführung in die Finanzordnung und in den Haushalt * Einnahmequellen * Haushaltsordnung * Rechnungsprüfung

Die wichtigsten Begriffe des Baurechts * Bauplanungsrecht (Bauleitplanung) * Bauordnungsrecht

Wege in die Zukunft der Gemeinde * Neue Steuerungsmodelle

Baurecht – Bauleitplanung

  • Ulrich Wagner Ulrich Wagner

Inhaltsübersicht:

  • Grundlegende Einführung in die Planungsbereiche des Baugesetzbuches (Bebauungsplan/Innenbereich/Außenbereich),
  • Grundsätzliches über die Möglichkeit des Erlasses von Ortsabrundungssatzungen, Flächennutzungs- und Bebauungsplan (Ablauf des Verfahrens/Inhalt der Pläne).

Die Bauleitplanung ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Städte, Märkte und Gemeinden. Ihnen obliegt die durch Grundgesetz und Bayerische Verfassung gewährleistete gemeindliche Planungshoheit, die im Flächennutzungsplan und den daraus entwickelten Bebauungsplänen ihren Ausdruck findet. Die Kommunen bestimmen wo in Ihrem Gemeindegebiet eine bauliche Entwicklung stattfindet oder nicht. Die Gemeinden bestimmen auf der Grundlage der Vorgaben des Baugesetzbuches und der Bayerischen Bauordnung den Inhalt der Bauleitpläne. Das bedarf oft einer Bündelung und Abwägung vieler Interessen, die von der Planung betroffen sind.

Eine nicht immer ganz leichte Aufgabe. Das Seminar soll interessierten Bürgern einen Überblick über die Grundzüge der Möglichkeiten und Vorgaben in der gemeindlichen Bauleitplanung vermitteln. Was können der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan beinhalten? Wie sieht das Aufstellungsverfahren aus? Welche Abwägungsfehler gibt es. Welche Rechtsbehelfe gegen F-Plan und B-Plan sind möglich? Wie kann eine Gemeinde Ihre Bauleitplanung sichern?

Der Referent möchte kommunalpolitisch Interessierten Grundlagen des Bauplanungsrechts aus der Praxis näherbringen, die wichtig sind um Handlungsspielräume der Gemeinden auf dem Gebiet der Bauleitplanung zu erkennen und zu verstehen.

Das Einbringen von Erfahrungen, Fragen und Informationen aus der Sicht der Teilnehmer ist ausdrücklich erbeten!

Zur Person des Referenten: Ullrich Wagner ist seit mehr als 30 Jahren in der Bauabteilung eines bayerischen Landratsamtes tätig und als Sachgebietsleiter der Bauverwaltung jeden Tag mit Fragen d

Baurecht kompakt – Ein Seminar für Entscheider und Interessierte

  • Karsten Fischkal Karsten Fischkal

Darf die Kommune das? Muss sie das? Aussichtslos, oder gibt es doch einen Weg? Wir schauen genauer hin: Bau-Turbo, kommunale Satzungen, Planungshoheit und die Entscheidungsmöglichkeiten von Stadt- und Gemeinderäten. Verständlich. Praxisnah. Mit Beispielen aus der kommunalen Arbeit. Ob kommunalpolitisch aktiv, beruflich betroffen oder einfach neugierig. Das Seminar richtet sich an alle, die Baurecht verständlich und praxisnah kennenlernen möchten.

Baurechtliche Grundlagen für Gemeinderatsmitglieder

  • Daniel  Wendrock Daniel Wendrock

Das Seminar richtet sich an Gemeinderats- und Bauausschussmitglieder, die Entscheidungen zur baulichen Entwicklung in ihrer Gemeinde treffen und die rechtlichen Rahmenbedingungen praxistauglich verstehen müssen. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf aktuelle juristische und baupolitische Entwicklungen gelegt. Zu den Inhalten gehören: Zulässigkeit von Vorhaben im Innenbereich, Außenbereich und in Bebauungsplänen bewerten, Festsetzungen eines Bebauungsplans und kommunaler Satzungen beurteilen, Inhalte und Grenzen des Einvernehmens nach BauGB einordnen, das Bauleitplanverfahren und die funktionale Anwendung des Bauturbos.

Baurecht – Photovoltaikanlagen

  • Ulrich Wagner Ulrich Wagner

Sonderthema Photovoltaikanlagen

Neben anderen baurechtlichen Themen geht es in dem Seminar unter anderem um die Frage auf welcher Rechtsgrundlage großflächige Photovoltaikanlagen im Außenbereich errichtet werden dürfen.

„Normaler“ Bebauungsplan oder Vorhaben und Erschließungsplan ? Was hat die jeweilige Verfahrensart für Vorteile / Nachteile ?

Rechtliche Folgen für die bauordnungsrechtliche Zulässigkeit ? Bei entsprechenden Festsetzungen entfällt die baurechtliche Genehmigungspflicht.

Zur Person des Referenten: Ullrich Wagner ist seit mehr als 30 Jahren in der Bauabteilung eines bayerischen Landratsamtes tätig und als Sachgebietsleiter der Bauverwaltung jeden Tag mit Fragen des Bauplanungsrechts, des Bauordnungsrechts und aller weiteren damit verbundenen Rechtsbereiche konfrontiert.

Bildung als Zukunftsaufgabe – starke Bildungsorte, starke Kommunen

  • Nicole Neuber Nicole Neuber

Bildung ist längst mehr als Schule. Sie beeinflusst Standortattraktivität, Fachkräftesicherung, gesellschaftliche Teilhabe und die Frage, ob Familien gerne in einer Kommune leben und bleiben. Doch welche Gestaltungsmöglichkeiten haben Gemeinden, Städte und Landkreise tatsächlich? Das Seminar zeigt praxisnah, wie Kommunalpolitik Bildungsbedingungen vor Ort strategisch mitgestalten und gemeinsam mit Schulen, Wirtschaft, Vereinen und weiteren Partnern weiterentwickeln kann.

  • Bildung als Standort- und Zukunftsfaktor

  • Welche Rolle haben Kommune, Landkreis, Freistaat und Schulen?

  • Von der Kita über Schule und Ganztag bis zum Übergang Schule–Beruf

  • Kommunale Bildungslandschaften und Bildungsregionen

  • Digitalisierung und zeitgemäße Bildungsinfrastruktur

  • Bildung, demografische Entwicklung und Fachkräftesicherung

  • Wie Kommunalpolitik Bildungsakteure zusammenbringen kann

  • Praxisbeispiele für kommunale Bildungsprojekte

Bildungsfahrt Haus der Bayerischen Geschichte Regensburg

  • Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V. Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V.

Das Haus der Bayerischen Geschichte in der Altstadt von Regensburg am südlichen Ufer der Donau ist ein Museum zur neuen und neuesten bayerischen Geschichte.

  • Abfahrt: 13:00 Uhr Doktor-Eisenbarth-Grundschule, Martin-Luther-Straße 7, 92526 Oberviechtach

  • Rückkehr gegen 20:00 Uhr

Bildungsfahrt OFR Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth

  • Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V. Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V.
  • Abfahrt 09:00 Uhr, 91301 Forchheim, Pendlerparkplatz Süd „Am halben Weg“

  • Zustieg an der Fahrstrecke nach Absprache möglich

  • Besuch des Deutsch-Deutschen Museums, Mödlareuth mit Führung

  • inkl. Mittagessen

  • zum Abschluss, je nach zeitlichem Ablauf, noch etwas Zeit in der Stadt Bayreuth (Winterdorf, Christkindlesmarkt) zur freien Verfügung

  • Rückfahrt gegen 18:00 Uhr

Jugendliche und junge Erwachsene ab dem 16. Lebensjahr können teilnehmen.

Bildungsfahrt OPF Memorium Nürnberger Prozesse / Saal 600 und Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

  • Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V. Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V.

Geplanter Ablauf:

  • Abfahrt an folgenden Zustiegspunkten:

08:30 Uhr Mühlhausen-Mitte – gegenüber Sportheim, Bahnhofstraße 22

08:55 Uhr Neumarkt – Parkplatz Freystädter Straße / Mistelbacher Allee, Freystädter Straße 9

09:15 Uhr Pyrbaum – Marktplatz / Kriegerdenkmal

  • Besuch des Memoriums Nürnberger Prozesse / Saal 600

  • anschließend Besuch des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände

  • zum Abschluss, je nach zeitlichem Ablauf, noch etwas Zeit in der Stadt zur freien Verfügung

  • Rückfahrt ab Nürnberg 17:30 Uhr

(Dieser Ablauf wird aktualisiert)

Inhaltliche Schwerpunkte der Bildungsfahrt sind Demokratie, Rechtsstaat, Menschenwürde und die sich daraus ergebende gesellschaftliche Verantwortung.

Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr können in Begleitung von Erwachsenen teilnehmen.

Bildungsfahrt OPF Verfassungsmuseum auf Schloß Herrenchiemsee

  • Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V. Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern e.V.

Geplanter Ablauf:

  • 06:00 Uhr Abfahrt in 92526 Oberviechtach am Parkplatz der Dr. Eisenbarthschule;

    06:20 Uhr weiterer Zustieg in 92507 Nabburg am Parkplatz der Nordgauhalle

  • Besuch des Verfassungsmuseums auf Schloß Herrenchiemsee, inkl. Eintritt, Führung, Schiffstransfer

  • zum Abschluss, je nach zeitlichem Ablauf, Zeit zur freien Verfügung

  • Rückfahrt am frühen Abend

(Dieser Ablauf wird aktualisiert)

Inhaltliche Schwerpunkte der Bildungsfahrt sind Demokratie, Rechtsstaat, Menschenwürde und die sich daraus ergebende gesellschaftliche Verantwortung.

Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr können in Begleitung von Erwachsenen teilnehmen.

Bildung trifft Wirtschaft – wie Kommunen Berufsorientierung und Fachkräftesicherung unterstützen können

  • Nicole Neuber Nicole Neuber

Betriebe suchen Nachwuchs, während Jugendliche gleichzeitig Orientierung in einer immer komplexeren Berufswelt benötigen. Kommunen können hier eine wichtige verbindende Rolle übernehmen. Das Seminar zeigt, wie Schulen, Handwerk, Unternehmen, Kammern, Verwaltung und weitere Partner vor Ort zusammengebracht und daraus konkrete Kooperationen entwickelt werden können.

  • Fachkräftesicherung als kommunale Zukunftsfrage

  • Übergang Schule–Beruf aus kommunaler Perspektive

  • Was Jugendliche, Schulen und Unternehmen jeweils brauchen

  • Schule, Handwerk und regionale Wirtschaft erfolgreich vernetzen

  • Von der Einzelaktion zur dauerhaften Kooperation

  • Berufsorientierung als Bestandteil regionaler Entwicklung

  • Rolle von Kommune, Wirtschaftsförderung, Kammern und weiteren Partnern

  • Beispiele und Erfolgsfaktoren aus der Praxis

Crashkurs Kommunalrecht – Rechte, Pflichten und Möglichkeiten als Mandatsträger in Städten, Märkten und Gemeinden

  • Achim Geyer Achim Geyer

Das praxisnah gestaltete Seminar vermittelt Basiswissen rund um die Tätigkeit als Mitglied in den Ratsgremien von Städten, Märkten und Gemeinden.

Der Seminarinhalt führt von wahlrechtlichen und kommunalrechtlichen Grundlagen über die Abgrenzung der organschaftlichen Kompetenzen vom (Ober-)Bürgermeister und den Ratsgremien bis hin zum Sitzungsablauf sowie der Sitzungsführung in Stadt – und Gemeinderäten.

Cybersicherheit ist Führungsaufgabe – Informationssicherheit in Kommunen verstehen und organisieren

  • Nancy Degenhardt Nancy Degenhardt

Informationssicherheit ist nicht allein Aufgabe der IT. Führung, Verwaltung und kommunale Verantwortungsträger müssen Risiken verstehen, Zuständigkeiten festlegen und angemessene organisatorische Maßnahmen ermöglichen. Das Seminar vermittelt die wesentlichen Zusammenhänge verständlich und zeigt, wie Informationssicherheit strukturiert in der Organisation verankert werden kann.

Da muss man doch was tun können ?! – Möglichkeiten der direkten Demokratie in Form des Bürgerbegehrens nach Art. 18a der Bayerischen Gemeindeordnung

  • Thomas Böhmer Thomas Böhmer

Das Seminar soll die rechtlichen Grundlagen und Möglichkeiten für die Durchführung eines Bürgerbegehrens beleuchten.

Dabei sollen zunächst die Voraussetzungen formeller und materieller Art für die Zulassung sowie Hürden und Quoren dargelegt werden. Weiterhin soll ein Blick auf die Möglichkeit von Ratsbegehren und auf die Durchführung eines Bürgerentscheids sowie deren Folgen geworfen werden.

Thomas Böhmer ist Diplom-Verwaltungswirt (FH) und hat zunächst im Landratsamt Lichtenfels in den Bereichen Kämmerei, Zentrale Dienste sowie als Stellvertretender Personalleiter gearbeitet. 2014 wechselte er als hauptamtlicher Dozent an die Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern nach Hof.

Er ist Autor und Mitherausgeber des Werks „Kommunalrecht, Skriptum aus der Schriftenreihe an der HföD Hof“ (zusammen mit u. a. Dr. Hermann Büchner) und Verfasser verschiedener Fachartikel für diverse Zeitschriften.

Das Haushaltsjahr – mehr als nur vier Jahreszeiten

  • Harald Kleiber Harald Kleiber

Themen sind unter anderem bereits die vorbereitenden Arbeiten zum Aufstellen des Haushaltsplanes. Die Entwicklung aus den ermittelten Daten zu einer beschlussfähigen Vorlage wird ebenso erklärt, wie das Ausführen während des Haushaltsjahres.

Sonderfälle, wie z. B. der Erlass einer Nachtragshaushaltssatzung, die Übertragbarkeit oder die Deckungsfähigkeit geben Einblick, welche Maßnahmen zu einer flexiblen Haushaltsführung beitragen.

Abschließend wird auf die Bereiche Rechnungslegung und Rechnungsprüfung eingegangen. Anhand eines Ablaufschemas wird der jeweilige Zeitpunkte der anfallenden Arbeiten verdeutlicht.

Datenschutz, Informationssicherheit und KI – drei Anforderungen, eine Organisation

  • Nancy Degenhardt Nancy Degenhardt

Digitale Lösungen müssen heute gleichzeitig datenschutzrechtlich zulässig, sicher und organisatorisch beherrschbar sein. Am Beispiel moderner KI-Anwendungen zeigt das Seminar, wie Datenschutz, Informationssicherheit und Governance zusammenspielen und warum isolierte Einzelmaßnahmen häufig nicht ausreichen.

Der kamerale Haushalt – keine Angst vor vielen Zahlen

  • Kilian Spies Kilian Spies

Ein Ordner mit mehreren hundert Seiten, Tabellen, Grafiken und vor allem Zahlen, Zahlen, Zahlen kann für Personen, die sich nicht jeden Tag mit (kameralem) Haushaltsrecht beschäftigen, erst einmal undurchdringlich wirken. Dabei muss man kein Kämmerer sein, um einen Haushalt lesen zu können. Dieses Seminar zielt darauf ab, auch Nichtexperten einen Überblick über den kameralen Haushalt von A bis Z zu geben. Wie und wann entsteht er? Welche Teile enthält er? Welche gesetzlichen Vorgaben müssen eingehalten werden? Wie funktioniert die Aufnahme von Krediten, und was sind (Sonder)Rücklagen? Und gibt es Wege, während des Haushaltsjahres nachzusteuern? Wird ein Haushalt von seiner Entstehung bis zum Ende des Haushaltsjahres und darüber hinaus erklärt, verliert er schnell seinen Schrecken!

Das Seminar befähigt die Teilnehmer einen kameralen Haushalt grundlegend zu lesen und zu beurteilen.

Kilian Spies, B.A. ist Diplom-Verwaltungswirt und in der übergeordneten kommunalen Verwaltungsebene tätig.

Der Kommunale Haushalt – (k)ein Buch mit sieben Siegeln

  • Hans Schaller Hans Schaller

*Das kamerale System des Haushalts und sein Gegenstück, die kamerale Jahresrechnung, ist für viele Gemeinderäte ein schwer zu durchschauendes Zahlenwerk. * Welche Bedeutung kommt einem „Soll-Fehlbetrag“ oder einem „Ist-Fehlbetrag“ zu?

Besonders schwierig wird es, wenn Kennzahlen dieser Haushaltssystematik ermittelt werden sollen.

Das Seminar soll mit den Grundzügen des Kommunalhaushalts, mit der Haushaltssystematik, mit der Gliederung des Haushalts in einen Verwaltungs- und einen Vermögenshaushalt, den haushaltsrechtlichen Verpflichtungen, z. B. zur „Zuführung“ vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt, zur (Mindest-) Zuführung an die allgemeine rücke usw. ebenso vertraut machen wie mit der Aufteilung des Haushalts in Einzelpläne, Hauptgruppen/Gruppen usw.

Der Referent, Dipl.-Verwaltungswirt und Oberregierungsrat a. D. verfügt über 30 Jahre hauptamtliche Prüfungstätigkeit in der Kommunal – und Staatsverwaltung.

Die Einnahmequellen der Kommunen – versiegen sie?

  • Harald Kleiber Harald Kleiber

Die hauptsächlichen und wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen werden angesprochen.

Die Reihenfolge der Einnahmen nach Art. 62 GO (sonstige Einnahmen, besondere Entgelte, Steuern und Kredite) wird behandelt, ebenso die wichtigsten Arten, wie z.B. Benutzungsgebühren, Beiträge und Zuwendungen.

Die aktuelle Entwicklung der Einnahmen sowie Gesetzesänderungen, die zu weiteren Rückgängen führen, werden dargestellt. Thema sind auch Massnahmen, die sich eignen, die Einnahmeausfälle zumindest abzumildern.

Die familienfreundliche Gemeinde

  • Jürgen Ziegler Jürgen Ziegler

Heutzutage sind Familien ein kostbares Gut geworden. Daher ist es eine der wichtigsten Aufgaben von Kommunalpolitikern Gemeinden so zu gestalten, dass Familien sich wohl fühlen können.

Die Fragestellung ist jedoch, was bedeutet Familienfreundlichkeit für eine Gemeinde? Wie kann eine Gemeinde familienfreundlich werden und welche konkrete Praxisbeispiele haben sich bewährt.

Es geht nicht um kurzfristige Aha-Effekte, sondern um eine nachhaltige Ausrichtung der Gemeinde.

Anhand von konkreten und bewährten Praxisbeispielen werden Elemente und Strategien vorgestellt, die denkbar und möglich sind, damit Kommunen Schritt für Schritt familienfreundlicher werden.

Anhand von eigenen Praxisbeispielen und Erfahrungen wird dieses Seminar sehr praxisnah gestaltet.

Die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde

  • Jürgen Ziegler Jürgen Ziegler

Sinnvoller Bestandteil der sozialen Infrastruktur oder Ressourcenverschwendung in Hinblick auf die demographische Entwicklung?

Diese sicherlich etwas provokante Fragestellung wird in manchen Gemeinden schon intensiv diskutiert.

Demgegenüber haben Gemeinden jedoch die gesetzliche Verpflichtung im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit die Kinder- und Jugendarbeit zu fördern und zu unterstützen. Gemeinden stehen hier zunehmend im Spannungsfeld zwischen der gesetzlichen Verpflichtung, ihrem finanziellen Möglichkeiten und den gesellschaftlichen Erwartungen.

Dieses Seminar beantwortet die Fragestellung, wie eine Kommune den Anforderungen einer kinder- und jugendfreundlichen Kommunalpolitik gerecht werden kann.

Ausgehend von der Lebenssituation junger Menschen und deren Wünschen und Erwartungen wird anhand konkreter Praxisbeispiele vorgestellt, wie Gemeinden sich strategisch ausrichten können, um die Kinder- und Jugendarbeit angemessen und vor allem nachhaltig zu fördern und auszubauen.

Das Einbringen eigener Erfahrungen und Praxisbeispiele sowie Fragen runden das Seminar ab.

Die Gemeinde als Arbeitgeber: Was können wir, was die Privatwirtschaft nicht kann?

  • Jannik Linke Jannik Linke

„Mit den Gehältern der Wirtschaft können wir nicht mithalten.“ Das stimmt oft, entscheidet aber selten. Welche Stärken der kommunale Arbeitgeber wirklich hat und wie er sie sichtbar macht.

  • Echte Stärken des öffentlichen Dienstes benennen
  • Stellenanzeigen, die gelesen werden
  • Karriereseite und soziale Netzwerke mit kleinem Budget
  • Schneller Bewerbungsprozess, weniger Absprünge

Nutzen für Mandatsträger:

Konkrete Ansatzpunkte, um die eigene Gemeinde als Arbeitgeber attraktiver zu machen, ohne Tarifspielraum.

Die Rechnungsprüfung

  • Hans Schaller Hans Schaller

Das Seminar befasst sich mit der sinnvollen Arbeitsweise, den Befugnissen und den Verpflichtungen des Rechnungsprüfungsausschusses der Kommunen als gesetzlich vorgeschriebenes Prüfungsorgan.

Den Mitgliedern des Rechnungsprüfungsausschusses werden Hinweise zu einer wirksamen Arbeitsweise gegeben. Weder Gängelei der Verwaltung und des Ersten Bürgermeisters noch Prüfung nach dem Motto „Augen zu, der Bürgermeister gehört unserer Fraktion an“ sollen die Tätigkeit der Prüfer bestimmen. Um eine ordnungsgemäße Rechnungsprüfung als Grundlage für die Entlastung des Ersten Bürgermeisters zu gewährleisten ist hoher Sachverstand und Verantwortungsbewusstsein der Prüfer gefragt.

Der Referent, Dipl.-Verwaltungswirt und Oberregierungsrat a. D. verfügt über 30 Jahre hauptamtliche Prüfungstätigkeit in der Kommunal – und Staatsverwaltung.

Digitalisierung und Behörden – Zwei Welten prallen aufeinander

  • Harald Kleiber Harald Kleiber

Mit dem Inkrafttreten des Bayerischen Digitalgesetzes im Jahr 2022 ergeben sich für die Kommunen eine Reihe von neuen Pflichten. Wer unterstützt die Gemeinden bei der Umsetzung dieses Gesetzes und welcher Aufwand ist damit verbunden? Woran liegt der schleppende Fortschritt? Welche Vorteile bietet die Digitalisierung für die Gemeinden? Es wird auch auf den Stand der digitalen Dienstleistungen im Hinblick auf die Vorgaben des Online-Zugangsgesetzes eingegangen.

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